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coverIch mag Hamburg, weil es so vieles bietet: den "Michel" oder St. Michaelis Kirche, ein Beispiel für Hamburgs Reichtum und Kunst im vergangenen Jahrhundert und gleichzeitig DAS Wahrzeichen unserer Stadt,
der Hafen, betrachtet von den Landungsbrücken, der Ort, an dem früher die großen Überseeschiffe angelegt haben, um die Passagiere für die überfahrt nach Amerika an Bord zu nehmen - jetzt sind die Landungsbrücken ein sehr touristisches Fleckchen mit vielen kleinen Lädchen und Dutzenden von Booten, die zu einer Ausflugsfahrt in die Speicherstadt, einem Stadtteil nur für Warenlagerung aus dem 19. Jhd., einladen -,
die vielen Passagen, Hamburgs Variante von Fußgängerzonen, die es selbst eigentlich gar nicht gibt (jaja, das Wetter), darunter im letzten Jahr eröffnete wie das Levante-Haus oder welche aus dem letzten Jahrhundert,
Stadtpark und Jenisch-Park, wunderschöne Parkanlagen mit vielen Erholungsmöglichkeiten,
Kneipen, Clubs und Discos für jeden Geschmack,
den berühmten "Elbstrand", ein richtiger Strandabschnitt entlang der Elbe von Övelgönne bis fast nach Blankenese,
die "Elbchaussee", eine Straße, eingerahmt von teuren Restaurants, Ländervertretungen und Wohnhäusern mit Privatparks,
Museen, die viele Aspekte des Lebens in Hamburg widerspiegeln, dazu Archäologie, Kunst, und vieles mehr,
und noch viele Orte, die ich noch gar nicht gesehen habe.

Ich möchte von Plätzen und Orten erzählen, die ich kennen- und liebengelernt habe. Dies kann natürlich nur ein Teil dessen sein, was in Hamburg zu sehen und zu erleben ist, denn wie ich schon erwähnt habe, sind diese Seiten Ausdruck meiner ganz persönlichen Eindrücke dieser Stadt.

Um Ihnen die Möglichkeit zu geben, diese Orte auch auf einer Karte wieder zu finden, möchte ich Sie auf megatel.de verweisen, die sehr gute Stadtpläne online anbieten.

Falls mir irgendwo ein Fehler unterlaufen sein sollte oder ich in irgendeiner Weise private oder Copyright-Rechte verletzt haben sollte, so ist dies keine böse Absicht, sondern reines Versehen, und ich bitte um Nachricht, damit ich diese Bilder oder Sonstiges von der Page entfernen oder entsprechende Vermerke anbringen kann. Auch für sonstige Hinweise bin ich sehr dankbar, zeigen sie mir doch das Interesse an diesen Seiten. Also greifen Sie in die Tasten und schreiben Sie an mich.

Nun soll aber der Rundgang durch die Stadt beginnen.

Wenn ich Gäste habe, die noch niemals in Hamburg waren, zeige ich ihnen normalerweise zuerst einige der bekannten Wahrzeichen Hamburgs: Da sind ein paar Gebäude in der Innenstadt, die Landungsbrücken an der Elbe, und der Fischmarkt.

Parkplätze gibt es genug in der Stadt, nur mit dem wilden Parken sollte man vorsichtig sein. Hamburgs Haushalt ist ziemlich am Boden, so daß Knöllchen sehr einfach zu bekommen sind - und die kosten zwischen 15 und 25 Euro.
Eine Alternative zum Auto stellt aber auf jeden Fall der recht gut funktionierende öffentliche Nahverkehr des HVV dar.

RathausDie Innenstadt ist der perfekte Startpunkt für jede Besichtigungstour. Man kann beispielsweise am Jungfernstieg beginnen und dort den herrlichen Blick über Binnen- und Außenalster genießen. Dort kann man auch Bootsfahrten zu den Alsterkanälen und in andere Ecken Hamburgs buchen.

Um die Binnenalster herum gibt es teure und exklusive (was ja meistens das gleiche ist), und vom Jungfernstieg geht's auch hinein in die vielen Einkaufsstraßen der Innenstadt. Hier kann man jede bekannte Boutique und international bekannte Ladenkette finden, und natürlich die schon erwähnten Passagen. "Hanseviertel" und "Levante-Haus" sind auf jeden Fall einen Besuch wert, oder auch die kleineren und (und oft feineren) kleinen Passagen in den "Colonnaden".

Genug Shopping?

Besuchen Sie das Rathaus. Man erreicht es direkt vom Jungfernstieg aus über den Rathausplatz am linken Ende des Jungfernstiegs. Es ist ja auch nicht zu verfehlen mit seinen reichen Dekorationen und dem grün-blauen (blau weil es kürzlich restauriert wurde und die Kupferplatten des Daches künstlich gealtert wurden) Dach mit dem Turm in der Mitte. Die Restaurierung hat dem Gebäude sehr gut getan, es ist wieder eine richtige Schönheit, also lohnt sich auch eine Führung durch das Gebäude allemal (etwa 4 Mark).

Vom Jungfernstieg kann man die U-Bahn zum Rödingsmarkt nehmen oder einfach spazieren und danach St. Nikolai besichtigen, vor dem 2. Weltkrieg die schönste Kirche Hamburgs, nun eine Ruine als Mahnmal für die Greuel dieses Krieges. Die Reste, d.h. der Turm und Teile des Chors, lassen die vergangene Schönheit erahnen. St. Michaelis
Von hier ist es nur ein kurzer Spaziergang zum Nicolai-Fleet (in Hamburg heißen die Kanäle "Fleet"), wo man eine Reihe restaurierter und schöner alter Häuser bewundern kann - ein netter Ort, um in einem der vielen guten Lokale zu Mittag zu Essen oder sich zum Abendessen zu treffen.
Oder Sie gehen weiter zur St. Michaelis Kirche, dem Michel (das Bild rechts ist ein Holzmodell des Kirchturmes).
Für meinen Geschmack ein bißchen zu pompös - ich mag eher die Schlichtheit und einfache Schönheit des Deutschen Doms in Berlin oder der Basilica in Trier - ist der Michel doch eine der größten Attraktionen für Touristen aus aller Welt.
Aber ich lade Sie ein, die Treppen zur Aussichtsplattform auf dem Turm der Kirche zu steigen und den Ausblick von dort zu genießen. Er ist wirklich atemberaubend. Man blickt über weite Teile der Stadt mit dem Alsterlauf, der Elbe und dem Hafen.


Cap San Diego Gruner & Jahr
Altona

Auf dem ersten Bild sind die MS Cap San Diego, ein Zug der Linie U3, natürlich die Elbe und ein Teil des Hafens zu sehen.
Das zweite Bild zeigt das Gebäude von "Gruner & Jahr", und in den Straßenzügen rechts und geradeaus befinden sich viele spanische und portugiesische Restaurants. Das dritte Bild zeigt die Elbe in nördlicher Richtung und Teile Altonas.


Von St. Michaelis Kirche ist es nur ein kurzer Gang und eine Treppe hinunter zu den Krameramtsstuben, eine Reihe kleiner Gebäude in einem Hinterhof. Wenn man am unteren Ende der Treppe nach links sieht, ist dort schon das Hinweisschild am Eingang zu sehen. Aber passen Sie auf Ihren Schädel auf: Die Häuser wurden in einer Zeit erbaut, als die Menschen mindestens 30 cm kleiner waren!

Von den Krameramtsstuben mit ihren pittoresken Gebäuden, kleinen Läden und einem Restaurant geht es nun weiter zum Hafen.

Speicherstadt 1Nun liegt die Entscheidung bei Ihnen: Links geht es zur Speicherstadt, wo im unteren Teil gleich drei verschiedene Attraktionen darauf warten, von Ihnen besucht zu werden.

Der größte Besuchermagnet ist zur Zeit wohl das Miniaturwunderland, die größte Modelleisenbahnanlage der Welt. Ganztägig und ganzjährig geöffnet, habe ich selber schon staunend vor den Anlagen gestanden und mich gefragt, wie man Dutzende von kleinen Lämpchen in ein Spielzeugauto hinein bekommt, das dann auch noch von alleine fährt.

Links daneben, im selben Gebäude, befindet sich der Hamburg Dungeon für alle, die das Gruseln lieben.

FleetNebenbei, im selben Block, nur auf der anderen Seite des Gebäudes, ist das einzige Gewürzmuseum zu besichtigen (Eintritt 3 Euro), wo es außer wechselnden Ausstellung Wissenswertes über Gewürzherstellung und natürlich Gewürze selbst zu sehen und zu erfahren gibt. Ein kleines, feines, und einen Besuch wirklich lohnendes Museum.

Und durch den Hafen hindurch, Richtung Harburg und Köhlbrandbrücke, liegt das ausgemusterte russische U-Boot U434.

Ein paar Zeilen höher schrieb ich: "Links . . .". Wenn Sie an dieser Stelle nach rechts gehen, gehen Sie in Richtung Landungsbrücken. Auf dem Weg dahin sind die kleinen blauen Boote für die Hafenrundfahrten zu sehen (nehmen Sie nicht die großen, die kommen nicht überall hin), das Museums-Segelschiff Rickmer Rickmers und das ebenfalls zum Museum umfunktionierten Motorschiff Cap San Diego (Bild auf der letzten Seite).

Für den müden Wanderer gibt es von den Landungsbrücken nun die Möglichkeit, die U-Bahn zurück in die Stadt zu nehmen oder gar einen der roten oder grünen Busse für eine Stadtrundfahrt zu besteigen. Wenn nicht, dann wartet mit den Landungsbrücken selbst eine Sehenswürdigkeit auf Sie.

In früheren Zeiten legten hier die großen Transatlantik-Liner an - an manchen Stellen lässt sich die Atmosphäre dieser Zeit und dieses Ortes noch spüren.
Und dann gibt es da noch den alten Elbtunnel - ein technisches Meisterstück des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Falls Sie nun denken, was soll an einem Tunnel denn so besonderes sein - reinfahren, durchfahren, hinausfahren -, dann haben Sie sich geirrt.
Statt normaler Einfahrten gibt es auf jeder Seite eine Reihe Fahrstühle - jeder groß genug für ein Auto. Man fährt hinein, kauft ein Ticket, und die Reise geht erst einmal abwärts. Dann fährt man aus dem Fahrstuhl hinaus und under der Elbe hindurch, und auf der anderen Seite wartet der andere Fahrstuhl darauf, Ihren Wagen wieder ans Tageslicht zu befördern.
Wenn Sie dieses erblicken, sind Sie auf Hafengebiet.
An Wochenenden ist der Tunnel fuer den motorisierten Verkehr gesperrt - dann kann jedermann zu Fuß und mit den kostenlosen Personenaufzügen oder über die Treppen zum Tunnel hinunter und hindurchwandern. Es ist wirklich eine interessante Erfahrung, und es gibt einiges zu sehen und zu betrachten.

Wenn man auf der anderen Seite dann zurückblickt zur Innenstadt, wird man mit diesem Ausblick belohnt:

Panoramic view of Hamburg city

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